
Am 27.4.2026 fand in der mit 54 Personen voll besetzten Buchhandlung Schwericke die 1. Montagsrunde der BI-Blumenkiez e.V. zur weiteren Entwicklung des Kiezes statt. Neben der Bilanz der Aktivitäten ging es besonders auch um die auf drei Jahre angelegte FEIN-Förderung des Bezirks (Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften), die es der BI erlauben wird, die verschiedensten Aktivitäten durchzuführen. Hierzu gehören die Teilnahme an der Fête de la musique und Kiezfest, Freiluft-Kinoveranstaltungen, Pflanzaktionen, weitere Bänke oder auch eine Tischtennisplatte im Bereich Eugen-Gerstenmaier und Asternplatz, wie die Vorsitzende der BI Caro Kreiter es engagiert darstellte.
Die Regionalkoordinatorin für die FEIN-Mittel Sandra Schedel stellte das FEIN-Programm vor und berichtete über dessen erfolgreiche Umsetzung in anderen Teilen des Bezirkes.
Der Stadtrat für Verkehr, Ordnung und Umwelt Urban Aykal sagte, dass sein Amt insbesondere die Verbesserung der Fußgängerquerungen in Arbeit habe, was die Zugangsmöglichkeiten zu den beiden Plätzen deutlich verbessern würde.
Im Rahmen der Veranstaltung kam auch das Thema der Radspuren auf der Straße Unter den Eichen mit kontroversen Stellungnahmen zur Sprache, wobei man sich in einem einig war: der jetzige Zustand könne so nicht bleiben, denn Staus und Ausweichverkehre belasteten die umliegenden Viertel. Es müsse eine ausgewogene Lösung für Autos, Fahrräder und Fußgänger her, so der Tenor er Veranstaltung.
Ein wichtiger Teil des Abends war auch der Präsentation des Eiscafés La Pallina und des Second Hand Ladens Fein gemacht vorbehalten, die merklich zur Belebung des Bereiches um den Eugen-Gerstenmaier-Platz beigetragen haben. Die Besitzerin des Second Hand Ladens Frau Ulrike Brandt berichtete dabei von der gegenseitigen Befruchtung. Die Kinder und Papas gingen zum Eisbecher, während die „Mamas“ in den Klamotten rumstöberten.
Insgesamt sei es aber auch nicht einfach, über das Jahr – bei stark steigenden Kosten – ein Eiscafé finanziell über Wasser zu halten, berichtete Jana Oehmke. Ihr italienischer Partner Davide Chisari schwärmte von den italienischen Zutaten seiner Manufaktur und verriet dem Publikum auf eine Frage des Moderators, dass Eis nach drei Tagen „alt“ werde. Zur Risikominimierung also ein Grund mehr, dort mal öfter vorbeizuschauen!